Senioren

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich freue mich, Ihnen mit dem Seniorenwegweiser des Marktes Ruhstorf ein nützliches Nachschlagewerk präsentieren zu können, das wichtige Informationen im Alltag liefert. Mit dem Älterwerden tauchen oft Fragen auf, die alleine, aber auch im Familienverband leichter mit Unterstützung professioneller, aber auch ehrenamtlicher Hilfsangebote zu lösen sind.

Das bereits bestehende Angebot unserer Einrichtungen, Vereine
und Organisationen ist breit gefächert und reicht von den unterschiedlichsten Möglichkeiten der Freizeitgestaltung über allgemeine Serviceangebote bis hin zur Einzelunterstützung in Form von unbürokratischer Nachbarschaftshilfe bei der Bewältigung von Problemen und Beschwerden des Alters.

Neben baulichen Maßnahmen zur Schaffung barrierefreier Straßenräume und der Sicherung einer wohnungsnahen Grundversorgung soll Ihnen gerade im Hinblick auf die demographische Veränderung unserer Gesellschaft ein gut funktionierendes Netzwerk in unseren Orten zur Verfügung stehen. Durch die gute Zusammenarbeit aller Bereiche kann Ihnen und Ihren Angehörigen das „Wohnen zu Hause‟ erleichtert werden. Dafür stehen Ihnen als neutrale Ansprechpartner neben den Mitarbeitern in der Marktverwaltung selbstverständlich auch die beiden Seniorenbeauftragten des Marktgemeinderats, Dr. Josef Stempfl und Dr. Karl Benedikt von Moreau, gerne zur Seite.

Ich hoffe, dass Ihnen der neue Seniorenratgeber im Alltag nützliche Hinweise liefert, damit Sie unsere Gemeinde als seniorenfreundlich erleben können.
Der Seniorenwegweiser liegt in der Marktverwaltung auf. Gerne können wir Ihnen diesen auch auf dem Postweg zusenden.

Ihr Andreas Jakob
1. Bürgermeister

vhs Seniorenprogramm Juli 2022

Veranstaltungskalender Hand aufs Herz

„Wir sind in Aufbruchstimmung!“ Senioren machen sich fit mit Handy & Tablet

Pocking. Erster Digi-Treff für Bürger 60 Plus ein voller Erfolg – ILE an Rott & Inn fördert niederschwellige und kostenlose Schulungen

Pocking. Welcher Hobby-Fotograf kennt das nicht: Man will ein Gruppenfoto machen, aber das ist nicht immer so einfach. Entweder, die Leute haben keine Lust auf das „Shooting“ und mögen nicht lächeln, oder sie blinzeln im falschen Moment. Nicht so, wenn Pockings Stadträtin und Seniorenbeauftragte Gerlinde Kaupa vor die Kamera bittet. Da können gar nicht genug aufs Foto kommen - und alle sind bester Stimmung! So geschehen am vergangenen Donnerstag beim ersten „Digi-Treff der Senioren“. 23 Frauen und Männer aus Pocking, Ruhstorf und Rotthalmünster sind der Einladung von Gerlinde Kaupa gefolgt, um sich im Sitzungssaal des Pockinger Rathauses über das von der Stadt geplante Schulungsangebot zu informieren. Wie bucht man online eine Reise? Wie kann ich über WhatsApp Fotos verschicken? Ich habe bei Aldi ein Handy gekauft – wer hilft mir, es in Betrieb zu nehmen? Wie lade ich das Ergebnis meines Corona-Tests herunter? Diese und viele weitere Fragen können Senioren 60 plus künftig bei den wöchentlichen Digi-Treffen mit einem jungen IT-Experten klären. Möglich sind die entspannt gehaltenen Unterrichtseinheiten inklusive 1:1 Beratung und telefonischer Hotline durch eine finanzielle Förderung der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) an Rott & Inn. Die Kooperation von elf Kommunen im südlichen Landkreis Passau bezuschusst das neue Angebot aus ihrem Regionalbudget 2022. Die Jury, welche über die Verteilung der Gelder entscheidet, beurteilt die Förderung digitaler Kompetenzen als überaus unterstützenswert. „Das Projekt trifft den Nerv der Zeit“, sagt etwa Jury-Mitglied Dr. Wilfried Hartleb aus Neuburg a. Inn, „sonst sind Ältere bald nicht mehr geschäftsfähig.“ Auch Egon Seil aus Ruhstorf a.d. Rott zeigt sich begeistert von der Initiative.

 „Mit Hilfe der ILE können wir es uns leisten, einen Fachmann für die Seniorenschulungen zu buchen und in den Schulungsräumen die entsprechende Technik einzurichten“, erklärt Gerlinde Kaupa erfreut.

Den Förderantrag hatte Pockings 1. Bürgermeister Franz Krah bei der ILE eingereicht. Warum erachtet die Stadt das Projekt als wichtig? „Wir Senioren 60 plus wollen am Leben teilhaben! Wir wollen nicht abgehängt werden!“, erklärt Stadträtin Kaupa, die auch als Seniorenbeauftragte des Landkreises Passau aus Erfahrung spricht, „wir sind in Aufbruchstimmung! Viele Senioren wollen sich digital fit machen für die Zukunft! Nicht immer haben die Verkäufer in Geschäften oder unsere Kinder und Enkel Zeit, alles in Ruhe zu erklären. Deshalb kommen die Digi-Treffs genau richtig.“

Auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise sei es wichtig, mit neuen Medien umgehen zu können. So könne man sich vernetzen, Kontakt halten und auch in Quarantäne der Einsamkeit entgegenwirken, erklärt Gerlinde Kaupa.

Zum Sondierungstreffen mit IT-Fachmann Sebastian Sperl und Assistentin Ilse Lorenz kamen am 3. März 23 Frauen und Männer zwischen 65 und 80 Jahren. Eine Umfrage ergab: 22 haben ein Smartphone, 20 haben Internet-Anschluss. „Es ist nicht so, dass wir gar nichts können. Viele von uns wollen einfach wissen, wie sie die Möglichkeiten noch besser ausschöpfen können“, berichtet Gerlinde Kaupa. Einerseits profitiert Organisatorin Gerlinde Kaupa als Teilnehmerin vom Unterricht, andererseits ist es ihr möglich, selbst einige Kniffe weiterzugeben. Zudem bildet sie sich laufend beim BayernLab fort. „Die Senioren sind alle so wissbegierig!  Unserem Referenten Sebastian Sperl und mir macht diese Aufgabe sehr viel Freude“, berichtet sie vom ersten Digi-Treff. Ab Mai sollen die Zusammenkünfte in der Musikschule im Wilhelm-von-Rottau-Weg 4 stattfinden. Aufgrund der kleineren Räume werden die Teilnehmer wohl auf mehrere Termine und in Kleingruppen aufgeteilt. „Besser aber wären größere Räume“, sagt Gerlinde Kaupa, „wir sind auf der Suche“. Das Angebot ist zunächst für die Teilnehmer kostenlos, bis September soll eine Testphase laufen. Bei guter Resonanz wird die Stadt im Herbst prüfen, wie sie die Digi-Treffs fortführen kann. Auch aus Bad Füssing haben sich schon Interessenten gemeldet, berichtet Gerlinde Kaupa. Die Treffen finden vorerst noch im großen Sitzungssaal des Rathauses statt, immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Anmeldung bei Gerlinde Kaupa unter Tel. 0160/8330822 oder per Mail an: kaupa(at)t-online.de.

Wegweiser zur Förderung von barrierefreiem Wohnen

LichtBlick Seniorenhilfe e.V.

Wer finanzielle Hilfe von LichtBlick Seniorenhilfe e.V. wünscht, muss einen Antrag stellen. Antragsteller müssen mindestens 60 Jahre alt sein und über einen deutschen Rentenbescheid, Grundsicherungsbescheid oder Wohngeldbescheid verfügen. Als Helfer unterstützt LichtBlick Seniorenhilfe e.V. bedürftige Senioren dauerhaft finanziell, und das schnell, unbürokratisch und sehr persönlich. Hand in Hand mit Spendern und Partnern sorgt LichtBlick Seniorenhilfe e.V. beispielsweise dafür, dass sich Betroffene endlich ein neues Paar Schuhe, eine neue Matratze oder Lebensmittel leisten können. Dinge also, die für fast alle von uns selbstverständlich sind – und für jeden alten Menschen selbstverständlich sein sollten.
Auch können die Kosten des Hausnotrufs oder von Essen auf Rädern von LichtBlick Seniorenhilfe ggf übernommen werden.
Weitere Informationen erhalten bei LichtBlick Seniorenhilfe e.V., Pfleggasse 27, 94469 Deggendorf, Telefon: 0991 / 38 31 67 62, E-Mail: niederbayern@seniorenhilfe-lichtblick.de
Den Antrag auf finanzielle Unterstützung finden Sie am Anhang des Infobriefes.

Ratgeber: Schuldenfrei im Alter

REDEZEIT Telefonbesuchsdienst von Malteser

proSenio - Service für Senioren - Hilfe im Alltag

Informations- und Servicestelle für Menschen mit Hörbehinderung im Regierungsbezirk Niederbayern

Informationen für pflegende Angehörige und ehrenamtlich tätige Einzelpersonen

BERATUNGSSTELLE SOZIALHILFE, HILFE ZUR PFLEGE

Werden Sie ein Teil der DeinHaus 4.0 Studie!

Sind Sie interessiert an technischen Lösungen zur Unterstützung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit im eigenen Wohnumfeld? Sie möchten uns helfen zu erforschen, wie sensorbasierte Hilfsmittel ein längeres Leben zuhause unterstützen können?
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Weitere Informationen finden Sie unter www.deinhaus4-0.de/start

Gut informiert älter werden im Landkreis Passau (Infobriefe)

Helferschulung HZB Wotzdorf

Der Letzte Hilfe Kurs

Hospizverein Passau e.V

VDW Busse

Mit dem VDW geht’s ab sofort in allen Bussen in Deggendorf, Freyung-Grafenau, Passau und Regen mit einem gemeinsamen Tarif zum Ziel.